Köbis Pokal 2026

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Saisonausklang beim Max Reichpietsch-Albin Köbis-Gedächtnispokal Neuer Teilnehmerrekord, Segeln in der Schwachwindzone, Abriss Bootshalle Schwierige Bedingungen prägten den 68. Max Reichpietsch-Albin Köbis-Gedächtnispokal. Die 23 (!) gestarteten Kuttercrews mussten sich bei leichtem Wind sehr konzentriert über den Kurs bewegen, denn jede falsche Entscheidung kostete wertvolle Meter im Kampf um die vorderen Plätze. Erfreulicherweise waren alle gemeldeten Kutter auch angereist. Alle Boote wurden bis in den Abend hinein auf dem Gelände des uns unterstützenden Verein WSV 1921 e.V. gekrant und an unseren Clubanleger verholt. Ein großes Dankeschön an den ausdauernden Kranfahrer und die Helfer auf den Motorbooten. Das Bootshaus war nun restlos ausgebucht, alle sonstigen Vorbereitungen abgeschlossen. WL bei der Arbeit, gleich wird gestartet (vielleicht). Eigentlich sehr idyllisch präsentierte sich der Sonnabendmorgen. Eine leichte Brise ließ zumindest die Hoffnung aufkeimen, heute eine faire Regatta durchführen zu können. Frühstück, Steuerleutebesprechung und Eröffnung rundeten den Morgen ab, bevor die Kutter bestiegen und sich nach dem Ablegen, endlich auf den ersten Start vorbereitet wurde. Der verlief dann auch bis in die Schlusssekunden wie geplant – musste dann aber schließlich doch abgebrochen werden. Die Erfolgschancen, die als Zubringer ins Regattagebiet geplante Langstrecke, ins Ziel zu bringen, waren zu gering. Ein Schlepp zum Seddinsee, und ein Neustart dort, erschien der Wettfahrtleitung, als die bessere Option. Viel los auf den Berliner Gewässern. Wir könnten Rudern als Alternative in die Ausschreibung setzen?! Im Wettfahrtgebiet angekommen, strich eine relativ stabile Windstärke 1 perfekt aus ONO über den an der Stadtgrenze gelegenen langgezogenen See. Praktisch ohne Böen, aber auch ohne totale Windlöcher, ermöglichten die Bedingungen zu unserer Freude tatsächlich zwei sinnvolle Starts. Gegen 11.00Uhr ging die Flotte in die erste Wettfahrt des Tages und es zeigte sich schnell, wer ein gutes Näschen für das Aufspüren der Windfelder hatte. Weit aufgefächert schoben sich die Kutter in Richtung Luvbahnmarke. Dabei bewiesen nicht nur unsere weitgereisten Freunde aus Stuttgart ihre Klasse, auch die Crew der anNabluMe hielt für die Holzkutter im Vorderfeld die Fahnen hoch. Weit auseinandergezogen kämpften sich die schweren Boote über den See und wurden nach dem verkürzen der Bahn schließlich mit dem Zieleinlauf erlöst. Ähnlich gestaltete sich der zweite Lauf, für den die kleine Tüte Wind gerade noch ausreichte. Überragend und mit den richtigen Entscheidungen konnte der Kutter Endeavor mit Steuermann Toni Gyra (Schweriner Marineclub e.V.) beide Läufe für sich entscheiden. Chapeau! Dicht gefolgt vom Kutter Schwabenpfeil mit Steuermann Bernd Blumhart (Marinekuttergemeinschaft Stuttgart) und dem drittplatzierten Team vom Kutter Nautilus (Kuttersegeln Berlin e.V.), die auch gleichzeitig Berliner Meister wurden. Als bestes Holzboot haben wir uns besonders über den Erfolg der Mannschaft um den Steuermann Peter Busch gefreut. Der Kutter Aquila (Penzliner SC e.V) ist mit vielen Starts über die gesamte Saison Gast in vielen Segelrevieren und hat völlig verdient den Wanderpokal in der Holzkutterwertung mit nach Thüringen genommen. Glückwunsch natürlich außerdem an alle Platzierten die mit ihrem Kommen, diese Veranstaltung unterstützten und für alle zu einem Erlebnis gemacht haben. Das Podium v.l.n.r.: 1.Platz Endeavor (gesamte Crew), 3.Platz Nautilus, 2.Platz Schwabenpfeil, Rainer (WL) Endlich wieder mit Partyprogramm, wurde nach der Siegerehrung in der…

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Revierwettfahrt mit Kutter Zephyr

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Sonderwettfahrt des Vereins Schmöckwitzer Wasserfreunde Warum in die Ferne schweifen haben wir uns gedacht und uns nach einer Vorbereitungsregatta für die kommende Meisterschaft in Schwerin, im Heimatrevier umgeschaut. Gern wären wir auch nach Goyatz gestartet, doch ein volles Regattawochenende war schwer zu vermitteln – also Sonderwettfahrt des Vereins Schmöckwitzer Wasserfreunde. Damit betraten wir allerdings auch Neuland. Bisher kämpften wir nur in unserer Klasse um gute Ergebnisse, schließlich ist der DSSV-Regattakalender gut gefüllt, wenn nur die zum Teil weiten An- und Abreisen nicht wären. Von der Nautilus, die schon im Sommer hier im Revier, eine Yardstickregatta gefahren ist, wussten wir in etwa, wie wir eingeordnet werden würden. Die Yardstickzahl ermöglicht die gerechte Bewertung verschiedener Bootsklassen innerhalb einer Startgruppe. Ich vertiefe das mal nicht – dazu steht notfalls alles im Netz. Wir wurden also mit YS 125 in der Startgruppe der Jollenkreuzer geführt. Was das schließlich bedeutete, also in welchem Zeitfenster wir uns eher vorn oder auch hinten platzieren würden, blieb bis zur Auswertung eine Überraschung. Vorbereitung - alle Augen in Richtung Startschiff. Treffpunkt war am Sonnabend 8.00Uhr unser Heimatverein. Den Kutter hatten wir schon am Freitag soweit vorbereitet, dass nur noch die Segel eingezogen werden mussten. Frank fuhr schon zum VSW um an der Steuerleutebesprechung teilzunehmen. Wir konnten dann ganz in Ruhe ablegen und uns sortieren. Neugierig wurden wir im VSW begrüßt. Einen regattatauglichen Kutter hatte man hier scheinbar in dieser Form nicht erwartet. Nach kurzer Eröffnungsrede und mit den notwendigen Informationen versorgt, machten wir uns auf den Weg zum Seddinsee. Drei Wettfahrten auf einem Dreieckskurs waren angesagt, gegen 11.00Uhr war der erste Start geplant. Alles unter Kontrolle – Zephyr am Wind. In unserer Startgruppe befanden sich drei 30er und zwei 20er Jollenkreuzer. Der Wind hatte sich bei WSW, 4Bft eingependelt und schickte einige markante Böen über den See. Gerade die Verwirbelungen am Westufer waren tückisch. Insgesamt aber guter Kutterwind – ein Vorteil für uns. Die Jollenkreuzer und Kielboote waren alle gerefft unterwegs, aber trotzdem nicht langsam. Um uns und andere nicht unnötig in Schwierigkeiten zu bringen, gingen wir mit Backbordschoten über die Startlinie. Der Weg bis zum Ufer war zwar kurz, aber die wenigen Starter bedeuteten genug Platz, um bald wieder auf die rechte Seite zu wechseln. Hauptsächlich die enorme Höhe, die die Jollenkreuzer fahren konnten, ließ uns schnell zurückfallen. Auf dem Vorwindkurs der zweimal zu absolvieren war, konnten wir diesen Nachteil gut kompensieren. Unter Spi waren wir mit der gleichen Geschwindigkeit wie unseren direkten Gegner unterwegs. Im Ziel war der Abstand erstaunlich gering und zumindest im ersten Lauf gelang es uns sogar einen 20er zu distanzieren. Die weiteren Läufe konnten wir immer als führendes Boot eröffnen, um dann, so gut es ging, zu versuchen den Anschluss zu halten. 30er hart am Wind im dritten Reff. In der dritten Wettfahrt verabschiedete sich unser Großbaumniederholer und musste ersetzt werden. Wir verzichteten auf den Spi und schonten Material und Nerven. Der Wind war nun ziemlich ruppig. Durch die schnell gestarteten Wettfahrten waren bald genug Ergebnisse eingefahren und wir machten uns auf den…

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Saisonauftakt mit Schwierigkeiten – Rangsdorfer Kutterpokal

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Hallo liebe Seesportfreunde, ich fasse mal für die Ungeduldigen unter euch zusammen: kein Wind. Für die die weiterlesen wollen – es gibt Sieger und Besiegte, verhinderte Helden, Bestleistungen und den Nervenkrimi Flaute. Mit den Kuttern Zephyr und Argestes haben wir uns in die Startliste zur ersten Regatta in 2026 eingetragen. Förmlich in letzter Sekunde wurde noch unsere Haftpflicht an die Anforderungen der Ausschreibung angepasst. Durch den Ausschluss von für eine Regatta untypische?! Begegnungsszenarien an Start, Ziel oder Bahnmarken, durch den bisherigen Versicherer, musste nachgebessert werden. Die beste Versicherung gegen große Schäden, war aber doch die leichte (bis keine) Brise, die das Wochenende bestimmte. Für seinen ersten Einsatz wurde am Freitag auch der neue Großmast vorbereitet und brandneu für eine Regatta aufgestellt. Endlich ist damit das Mastbauprogramm für unser neues Regattarigg abgeschlossen und dieses sollte nun ersten Tests unterzogen werden. Neue Ideen sorgen unter anderem dafür, ausreichend Spannung auf das Rigg zu bringen. Wir staunten nicht schlecht, in welche Bereiche man sich da reinzurren kann. Peenemünde-Micha hat uns mal einen ersten Richtwert für die Wantenspannung bestimmt, den wir nun an unserm Boot weiter entwickeln können. Keine Ahnung welche Kräfte dem Rumpf zugemutet werden sollte – wir tasten uns ran. Holz trifft auf Alu. Die Gaffeln sind auch neu – aber noch in Holz. Konsequenterweise wurde für den Sonnabend zuerst ein Start auf dem Wasser angestrebt. Wir nutzten die Startverschiebung um uns etwas einzusegeln und alle Systeme kurz zu überprüfen. Die Flotte (18 Boote) parkte derweil im Hafen. Als Zeitvertreib bot der Veranstalter kurze Sportspiele für Zweierteams an, die für ein wenig Zerstreuung sorgten und die Wartezeit etwas verkürzten. In der Hoffnung der Wind würde sich etwas stabilisieren, bereiteten wir uns schließlich auf den ersten Start der neuen Segelsaison vor, und der funktionierte ganz gut. Mit guter Fahrt und freiem Wind erreichten wir die Luvtonne im Kielwasser vom Ösfass als 5. oder 6. Unmittelbar vor uns ging Teamwork auf den zweiten Bahnschenkel und eierte durch die 30°-Dreher. Wenn man nicht reagierte, stand man sofort im Wind (wenn er überhaupt einsetzte) und parkte ein. So hangelten wir uns zur Raumboje und rundeten schließlich als 6. auf den nächsten Schenkel. Rangsdorfs No.7 und Teamwork hatten sich hier schon ein kleines Polster verschafft und lagen in Führung, der Rest schob sich in breiter Front Richtung Leeboje. Zur allgemeinen Anspannung kam nun noch eine Folge der Drei??? – klar den Kindern war langweilig, so ist das auf einem Mehrgenerationenboot. Beim Segeln punkteten jetzt vor allem die Außenpositionen. Mit Wegerecht näherten sich die Hexe von links, mit tollem Speed der Ambrosius von rechts zur Leetonnenrundung. Wir mussten uns leider außen einreihen und damit auch das Tor für weitere folgende Kutter (Rangsdorfer, Cutty Sark) aufmachen. Das war ein Knockdown von dem wir uns nicht mehr erholten. Bezeichnend war unser Zieleinlauf mit achterlichem Wind und eingerollter Genua. BM3 auf der Außenbahn Der 9.Platz war nicht unsere Wunschergebnis, dass wir aber dennoch so hinnehmen mussten. Einen weiteren Startversuch gab es an diesem Tag nicht mehr. Wir trieben also wieder Richtung…

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Ausschreibung Köbis Pokal 2026

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Hier findet ihr die Ausschreibung, das Meldeformular, und die Anlage 1 für die Zusätzlichen Unterkünfte zum 68. Max Reichpietsch-Albin Köbis-Gedächtnispokal 2026. Wir freuen uns auf euch! AusschreibungKöbis-Aenderung_24_09_26 Unterk_Sportvereine Meldeformular2026  

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