Kuttersegeln für Traditionssegler
Kuttersegeln für Traditionssegler
Kuttersegeln für Traditionssegler
4. und 5. Lauf Rohrwall-Regattaserie
Endlich Wind - Überraschung zum Schluss Früher schrieb ich schon einmal darüber, dass es schwer und leicht zu schreibende Berichte gibt. Der hier ist irgendwas dazwischen. Die gute Nachricht – er wird nicht so lang wie die Letzten. Wir sind in Ueckermünde und freuen uns auf die Regatta „Blaues Band vom Stettiner Haff“. Im letzten Jahr musste aufgrund ungenügender Windverhältnisse abgebrochen werden. Keine Sieger, keine Punkte – kommt vor. Auch heute wurden die Windverhältnisse bei der Steuermannsbesprechung, eher am unteren Limit eingeordnet. Darum wurden noch verschiedene Exit-Szenarien erläutert (Bahnverkürzung), Fragen beantwortet, Späßchen gemacht – und schließlich alles Gute und viel Glück. Mal nicht übertreiben mit dem segeln, schleppen bringt auch an den Start. Unsere Crew bestehend aus Frank, Olaf, Alex, Anne, Dirk, Johanna und Ronny sammelt sich gegen 9.00Uhr am Boot und ist hoch motiviert. Wir versuchen wie immer zeitig auf der Regattabahn zu sein. Gegen 10.30Uhr soll gestartet werden, zuerst die Yachten und Jollenkreuzer, danach die Kutter. Wind (W 3-4) und Wellen sind deutlich zu spüren und versprechen einen tollen Segeltag. Hoffentlich bleiben die Bedingungen so. Wir fahren die verschiedenen Seiten der Startkreuz ab. Links, Richtung Land, dreht der Wind in Ufernähe etwas nach links und man könnte hier schon mit einem Anlieger auf die Luvtonne zufahren, um diese dann an Steuerbord liegen zu lassen. Nur eine Wende bei der Welle wäre prima. Auf der rechten Seite bolzt man erstmal gegenan und darf nicht zu weit fahren, ein Winddreher fällt uns hier nicht auf, und es braucht in jedem Fall eine zusätzliche Wende. Wir segeln die Linie ab. Genau zwei Minuten vom Schiff zum Pinend. Das Pinend ist klar bevorteilt. Die Flagge liegt im Wasser, die Boje hängt auf der Seite. Man schafft es zwar mit Wind von Steuerbord über die Linie, sollte aber nicht zu weit weg sein. Wir sind pünktlich am Schiff und können wie geplant die ganze Linie mit Vollspeed abfahren. Zwischendurch lassen wir noch einen Spätstarter aus der vor uns gestarteten Flotte passieren, er segelt auf Steuerbordbug unbeirrt seinen Kurs. Wir sind beim Startsignal auf 10 Meter Abstand an der Boje und ziehen raus. Einige Steuerbordstarter gehen hinter uns auf den Kurs. Merlin ist etwas weiter in der Mitte gestartet und zieht mit uns auf die linke Seite. Wir hören ein weiteres Signal und prüfen welche Art Rückruf geflaggt wird. Einzelrückruf. Wir schauen uns kurz an, sind sicher dass wir nicht gemeint sein können, und entscheiden weiter zu fahren. Ein Schlauchboot ist nicht platziert, nachfragen fällt also aus. Ich nehme es schon mal vorweg: Wir waren der Frühstarter! Das Pinend passierten wir mit wenigen Zentimetern Abstand und mussten dafür ordentlich luven, wenn, dann war es sehr knapp. Die Auswirkungen des Frühstarts sind natürlich fatal. Wir wurden mit OCS (On the Course-Side) gekennzeichnet und haben damit keine Wertung für die Wettfahrt. Höchststrafe bei nur einem Segellauf. Wer die verschiedenen Berichte gelesen hat, dem wird aufgefallen sein, dass das nicht unser erster Frühstart war. Wir werden künftig wohl noch etwas an unserer Peilung arbeiten müssen.…
Am 04. Oktober 2025 findet beim Seesportclub Berlin Grünau e.V. der 67. Max Reichpietsch-Albin Köbis-Gedächtnispokal statt. Anmeldungen sind ab sofort über diese Seite möglich: https://seesport.digital/event/landesmeisterschaft-berlin-ks/ Hier kann die Ausschreibung für den Köbis Pokal abgerufen werden. Ausschreibung Köbis 2025